Team- und Gruppen-Coaching in der Kranken- und Altenpflege
Die nachfolgenden Angebote für die Kranken- und Altenpflege in Form von Beratung, Begleitung und Zielhinführung unter der Leitung eines langjährig tätigen Fachkrankenpflegers für die geriatrische Rehabilitation/PDL starten wir auch wieder im kommenden Jahr 2011! Aufgrund der hohen Nachfrage in 2010 bitten wir um rechtzeitige Anfrage und Anmeldung für 2011! Diese Angebote werden vom Land Niedersachsen gefördert und bezuschusst. Wir beraten Sie gern!
1. Team-Coaching (Teamentwicklung)
Das Coaching von Mitarbeitern und Führungskräften gehört zu einem wichtigen Führungsinstrument. Neben dem Einzel-Coaching stellt dabei das Team-Coaching eine gute Alternative zur Supervision dar.
Angesprochen werden sollen:
- Pflegeteams
- Teams von Wohnbereichsleitungen
- Praxisanleiter
Ziele des Team-Coaching:
- Optimierung der Teamarbeit
- Entspannung der Arbeitsatmosphäre
- Verbesserung der Motivationslage im Team
- Konflikte bearbeiten, um die Arbeitsfähigkeit zu erhalten oder zurückzugewinnen
- schwierige Probleme, die sich dem Team von außen stellen, bearbeiten. Evtl. Veränderung der Rahmenbedingungen, unter denen gearbeitet wird
- Verbesserung und Optimierung von Organisationsabläufen
- Optimierung teamspezifischer Ergebnisse und Kennzahlen
- Optimierung von Rollenverteilungen, Zuständigkeiten und Arbeitsprozessen.
- Optimierung der Kooperation zwischen Einzelnen, Teams und Arbeitsbereichen (Schnittstellen)
Team-Coaching dient also der Optimierung der Arbeit von Teams in ihrer „natürlichen“ Zusammensetzung vor Ort am Arbeitsplatz. Team-Coaching schöpft aus dem reichen Erfahrungsschatz und den Stärken der einzelnen Teammitglieder und versucht, diese für die Erreichung von Zielen und Ergebnissen zu nutzen.
Team-Coaching ist nicht Supervision, sondern nutzt im stärkeren Maße das fachliche Wissen des Team-Coachs.
Der Vorteil des Teamcoachings liegt darin, dass alle Teammitglieder am Problemlösungsprozess beteiligt sind. Die Kompetenz aller wird genutzt und die Lösungen können von allen mitgetragen werden. Der Umfang der Begleitung ist klar begrenzt und die Autonomie und Kompetenz für die Inhalte bleiben im Team.
Die Leitung kann frei und ohne die Verantwortung für die Moderation am Team-Coaching teilnehmen.
Anforderungen an den Coach:
Der Coach verfügt über Methoden, um das Problem zu lösen, z.B. zur Moderation von Konflikten zwischen den Mitarbeiterinnen oder mit Kunden. Möglich ist es auch, dass bestimmte Techniken oder Verfahren (z. B. Umgang mit Beschwerden) von den Teammitgliedern eingeübt werden.
Der Team-Coach verfügt über pädagogisches und psychologisches Know-How sowie über Branchen- und Führungserfahrung, die er dem Team uneingeschränkt zur Verfügung stellt.
Aufgaben des Team-Coachs:
Der Team-Coach ist für die Struktur und den geregelten Ablauf des Coachings verantwortlich.
Die Gruppendynamik oder Probleme einzelner Teammitglieder werden insoweit behandelt, als sie die konstruktive, ergebnisorientierte Zusammenarbeit sowie den Optimierungsprozess des Teams beeinträchtigen.
Der Team-Coach ist Moderator und Katalysator der Team-Prozesse. Er ist Ratgeber und Feedbackgeber, er bezieht Stellung und mischt sich als Anwalt der Ergebnis- und Lösungsorientierung und Team-Optimierung ein.
Der Team-Coach bietet unmittelbar zahlreiche Impulse für die Verbesserung der Struktur, Prozesse und Ergebnisse eines Teams an.
Die Verantwortung für die langfristige Etablierung der erarbeiteten Ergebnisse und Lösungsansätze innerhalb des Unternehmens geht nach Beendigung des Team-Coachings vollständig an die Teammitglieder und übergeordneten Führungskräfte über.
Ablauf:
1.) Zu Beginn jedes Teamcoachings stehen
- eine klar umgrenzte Aufgabenstellung und eine
- Vereinbarung darüber, wie die Aufgabenstellung bearbeitet werden soll (Zeitumfang, Kosten, Verantwortung, Auswertung).
2.) Zum Thema gemacht werden die Ziele, Rollenverteilung, Aufgaben und Arbeitsabläufe innerhalb eines Teams oder zwischen einzelnen Teammitgliedern und anderen Unternehmensbereichen.
3.) Implementierung
4.) Evaluation
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Alle Teilnehmerplätze für 2010 sind bereits vergeben!
Starttermine 2011
- 14.01.2011 - Gruppe 1
- 19.01.2011 – Gruppe 2
- 27.01.2011 – Gruppe 3
2. Gruppen-Coaching (Kollegiale Beratung)
Beim Gruppen-Coaching handelt es sich um die Begleitung von mehreren Einzelpersonen, die ein vergleichbares oder ähnlich gelagertes Coachingthema verbindet (z.B. Mitarbeiterführung), die aber im Gegensatz zum Team-Coaching nicht aus einem gemeinsamen organisationalen Zusammenhang kommen. (Pflegedienstleitungen aus verschiedenen Einrichtungen)
Eine besondere und bewährte Form des Gruppen-Coachings stellt die Kollegiale Beratung dar.
Kollegiale Beratung ist eine wirksame Beratungsform in Gruppen, bei der sich die Teilnehmer wechselseitig zu schwierigen Fällen ihres Berufsalltags austauschen und beraten, um Lösungen für problematische Situationen mit Mitarbeitern oder Kunden zu entwerfen.
Angesprochen werden sollen:
- Pflegedienstleitungen
- Hauswirtschaftsleitungen
- Wohnbereichsleitungen, Teamleitungen
- Praxisanleiter
- Sozialpädagogen
Ziele des Team-Coaching:
- Bewältigung beruflicher Probleme (Coping),
- Weiterentwicklung von Kooperations- und Führungsverhalten,
- fundiertere Entscheidungen treffen,
- Verminderung von Belastungen
- fachlicher und kollegialer Austausch
- Perspektivwechsel
- eigenständige Fallbesprechungen
- Voneinander lernen.
Die Methode der Kollegialen Beratung ermöglicht, konkrete Probleme und Praxisfälle mit Hilfe der anderen Gruppenmitglieder systematisch zu reflektieren und Lösungsoptionen für den Berufsalltag zu entwickeln.
Dauer pro Fall: 60 – 90 Minuten
Sitzung 90 bis 120 Minuten
Häufigkeit: alle vier bis sechs Wochen auf Dauer, in der Einübungsphase vier bis sechs Schulungen à 4 Unterrichtsstunden binnen drei bis vier Monaten.
Starttermine 2011
- 18.01.2011 - Gruppe 1
- 26.01.2011 – Gruppe 2
- 28.01.2011 – Gruppe 3
Fachberatung für Pflegeteams und Wohnbereichsleitungen (Fallbesprechung, Übergabe, Teambesprechung, Feedbackkultur, Pflegerelevante Kennzahlen, etc.)
Folgende Themen können Pflegeteams oder Leitungsteams gezielt angeboten werden:
- Übergabe
- Fallbesprechung
- Bewohnerbesprechung
- Einüben Pflegeplanungen mit Hilfe von Pflegediagnosen
- Feedbackkultur
- Pflegerelevante Kennzahlen
